Hilfen zur Meditation

Hilfen zur Meditation

Juli 28, 2020 Aktuelles 0

Allgemein

„Wenn Meditation so einfach wäre!“ „Wenn ich nur 5 Minuten aushalten würde!“ „Ja, aber…!“

Viele Hindernisse und teilweise auch Ausreden!? https://dienstleistung-bauer.de/wp-admin/post.php?post=797&action=edit

Tatsächlich ist es offensichtlich schwierig geworden, uns Zeit für uns selber zu nehmen. Darüber hinaus fragen wir rationalen Menschen nach dem Sinn, anstatt etwas über tausende von Jahren Erprobtes und nachweislich Positives einfach zu tun. Wir können uns kein Urteil über etwas erlauben, was mir nicht ausprobiert haben. Warum können wir nicht einfach sitzen?

Tatsächlich gibt es „Hindernisse“ für die Meditation. Ich habe ein paar zusammen- gestellt. Sie gelten allgemein für jede Meditationsart.

Ein Vorteil ist es, mit „Zazen“ – Meditation im Sitzen – zu beginnen!

Buchtipp "Meditation leicht gemacht"

Grundsätzliches

– „Lass alles Wollen und Nichtwollen

– Genüge dir selbst, denn du hast alles, was du brauchst

– Akzeptiere deine Schwächen, denn sie sind das Salz in der Suppe

– Sei wie ein Spiegel, der die Welt innen und außen einfach nur widerspiegelt, ohne etwas festzuhalten, abzuweisen oder zu beurteilen

– Schließe dich nicht in dir selbst ein

– Halte innen und außen nicht für zwei

– Wehre dich nicht gegen Gedanken oder Gefühle, denn sie tragen dich weiter

– Vertraue darauf, dass du da, wo dich das Leben hingestellt hast, richtig bist

– Lass die Vergangenheit ruhen, sie ist vorbei

– Lausche in die Welt hinein, ohne das auf dich zu beziehen

Sinnhaftigkeit

– Versuche nicht, einen Sinn hinter allem zu ergründen

– Lass dich geschehen, wie ein Ball in die reißende Strömung geworfen

– Stecke die Wirklichkeit nicht in Schubladen, denn sie ist offen und weit

– Lass alle Konzepte und Meinungen über Zen und Meditation fahren

– Betrachte das Leben als ein Spiel, in dem es keinen Verlierer gibt

– Lass die Wirklichkeit, die durch dich hindurch wirkt, wirken und gib dich diesem Wirken hin

– Halte dich nicht an Gott, an Buddha oder an dir fest

– Sei beruhigt, dass alles, was geschieht, zu deinem Besten ist, auch wenn es manchmal nicht so aussieht

– Höre auf, dich anzustrengen und dein Bewusstsein auf etwas auszurichten

– Sei entspannt oder verkrampft, alles ist gut

– Erkenne, was ist, aber mach keine Geschichten daraus

– Lass alles, was du gelernt hast, fahren und schau immer wieder neu hin

Akzeptanz

– Akzeptiere, dass alles dein Lehrer ist, der Arbeitskollege, der böse Nachbar oder die Natur

– Bedenke: Du darfst so sein wie du bist. Kommt jemand nicht mit dir klar, ist das nicht dein Problem

– Sei wie fließendes Wasser, das nicht fragt, wohin die Reise geht

– Versuche nicht, jemand anderer zu sein. Du würdest dich zur Kopie machen

– Lass alle Traditionen hinter dir und pass dich den Gegebenheiten an

– Entscheide, wenn es zu entscheiden gilt, ansonsten gerät die Sache in Verwirrung

– Wisse: Auch dein Verstand ist ein wichtiges Werkzeug, aber verwende ihn nur, wenn du ihn wirklich brauchst

– Gewohnheit ist der schlimmste Feind, er lässt dich das Beste nicht mehr erkennen

Loslassen

– Lass alle weisen Sprüche und mache sie nicht zu deinen

– Genieße dein Lebendig sein, es gibt nicht nur das Denken

– Entspanne dich auch in der Arbeit

– Schreibe auf, was demnächst zu tun ist, so hältst du deinen Kopf frei für das, was ist

– Identifiziere dich nicht mit deinen Gedanken oder Gefühlen. Du erkennst sie, aber du bist das nicht

– Bedenke: Alles, was du erkennst und wieder loslässt, wird zur Perle auf dem Weg

– Vergangenheit und Zukunft liegen in diesem Augenblick

– Meditation ist wie Schmecken, Verdauen und Ausscheiden

– Wisse: Das Leben ist keine Theorie

– Mach dich nicht zum Deppen, es dient der Welt nicht

Aus einer anderen Sicht

Lass dein Bewusstsein sich seiner selbst bewusst werden

– Lass deine Energie fließen, wohin sie will und leite sie nicht.

– Freiheit hängt nicht vom Außen ab

– Bewege deinen Hintern, wenn es wichtig ist, aber lass auch die Ruhe zu

– Manchmal wäre es gut, das Leben vom Sterbebett aus zu betrachten. So kannst du herausfinden, was wirklich für dich wichtig ist

– Gott, Schöpfer, Brahman, Atman, Seele, Buddha, Wirklichkeit, Energie sind nur andere Worte für dich

– Du hast keinen Hintergrund, worüber regst du dich also auf?

– Tu, was zu tun ist, aber verlange nicht zu viel von dir. Wachstum braucht seine Zeit

Lass alle Bilder und Vorstellungen fahren, die du dir von dir selbst gemacht hast. Sie hindern dich nur, weil sie nicht der Wirklichkeit entsprechen

– Auch Wut und Aggression sind Ausdruck der Wirklichkeit, die du suchst

– Wo nichts mehr gesucht wird, wird nur noch gefunden

– Verändere, was du verändern kannst und akzeptiere, was nicht zu ändern ist

– Liebe und Angenommensein findest du nicht im Außen, nur in dir

– Alles, was du gelernt hast, hast du übernommen und ist nicht dein Eigenes

– Höre auf, dich in Gewänder zu kleiden, die dich zu etwas Besonderem machen“

©www.crina-morent.de

UND: ZEN ist keine Religion!

Zum Schluss:

Gott gebe mir die Gelassenheit,

Dinge hinzunehmen,

die ich nicht ändern kann.

Er gebe mir die Kraft, Dinge zu ändern,

die ich ändern kann.

Er gebe mir die Weisheit,

beides von einander zu unterscheiden“

 

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